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PoR1 Die “Port of Rotterdam Authority” ist sehr erfreut, die Kooperation mit den bisherigen und neuen Partnern im EVTZ „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor“ fortzusetzen. Lokale und regionale Zusammenarbeit ist äußerst wichtig und notwendig, um einen der meist genutzten Korridore in Europa in seiner Funktion zu erhalten und zu verbessern. Es ist nicht einfach nur das Schiff, das im Seehafen ankommt – wichtiger ist vor allem die effektive und nachhaltige Verbindung zum Hinterland und der Dialog mit den europäischen Bürgern. Der Transport von Gütern und der Beitrag zu europäischem Mehrwert endet nicht an der Landesgrenze und daher ist Kooperation ein Schlüsselfaktor zum Erfolg.

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DSC_5597 Alle Regionen entlang des Korridors sind Nutznießer seiner Stärken und Betroffene seiner Belastungen. Hieraus resultieren spezifische regionale Interessen, die von Bahngesellschaften und nationalen Regierungen so nicht unbedingt auch verfolgt werden. Durch das EVTZ verschafft sich die regionale und kommunale Stimme mehr Gehör, und sie kann durch Bündelung von Akteuren mit ähnlichen Interessen sowohl auf der europäischen als auch der nationalen Ebene mehr erreichen. Dies erfolgt insbesondere durch gemeinsame Positionierungen.

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interporto of Rivalta Regione Piemonte tritt dem EVTZ in dem Glauben bei, dass eine gemeinsame strategische “bottom-up” Initiative die Möglichkeiten zur Verbesserung des Verkehrsnetzes für die beteiligten Partner vergößert. Regione Piemonte tritt dem EVTZ bei, da dieser ein Schlüsselinstrument zur Stärkung der Europäischen Integration ist, beginnend bei den Bedürfnissen der lokalen Kommunen. Regione Piemonte tritt dem EVTZ bei, da so Erfahrungen, Wissen und „best practices“ ausgetauscht werden können, um gemeinsam Projekte zu entwerfen und zu finanzieren.

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Mannheim Die Metropolregion Rhein-Neckar liegt zentral im Rhein-Alpen Korridor. Unsere Region ist geprägt von der bedeutenden Transportinfrastruktur auf Schiene, Straße und Binnenwasserwegen sowie durch eine dynamische Logistikbranche. Die zukünftige Entwicklung des Korridors liegt daher im vitalen Interesse unserer Region. Größten Wert legen wir dabei auf eine enge Zusammenarbeit und eine abgestimmte Wahrnehmung der Interessen der regionalen und kommunalen Akteure im Korridorraum; der EVTZ bietet hierfür die beste Voraussetzung.

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duisport Der Rhein-Alpen Korridor ist die wichtigste europäische Verkehrsachse und verbindet die wirtschaftsstärksten Regionen in Europa miteinander. duisport ist die führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa und bildet einen der wesentlichen Knotenpunkte entlang dieses Korridors. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft im EVTZ werden wir uns aktiv einbringen, um diese multimodale Verkehrsachse weiter zu stärken und auszubauen.

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Gelderland
Gelderland liegt zwischen den Metropolregionen Randstad Holland in den Niederlanden und dem Rhein-Ruhr Gebiet in Deutschland sowie im Gebiet des Niederrheins. Zentrale Themen sind Transport, Logistik, wirtschaftliche Möglichkeiten, Umweltthemen und damit verbunden unsere fantastische Natur, aber auch die ständige Gefahr einer Überschwemmung. Dies alles bedarf eines integrierten politischen Ansatzes. Zusammen mit anderen Behörden  im Rhein-Alpen Korridor werden wir an gemeinsamen Entwicklungen, Projekten und an europäischen Strategien arbeiten, von denen unsere Bevölkerungen profitieren.

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Gueterzug Offenburg Der EVTZ bietet die Plattform bei der komplexen Thematik der Eisenbahnentwicklung mit Partnern aus Raumplanung, Wissenschaft und Wirtschaft grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Der EVTZ ermöglicht die Bündelung von gemeinsamen Interessen der Mitglieder gegenüber nationalen und europäischen Institutionen. Der Regionalverband Südlicher Oberrhein will dazu beitragen, dass das Thema Lärmschutz im Schienenverkehr auf europäischer Ebene stärker in den Fokus rückt.

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Uniontrasporti_LogoDie Beteiligung an dem EVTZ „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor“ ist sehr wichtig für das gesamte System der Handelskammern, auf welches sich der Durchgang durch diesen Europäischen Korridors auswirkt. Die Präsenz von Uniontrasporti bietet den Handelskammern die Möglichkeit, den Bereich Infrastruktur, Transport und Logistik auf europäischer Ebene zu verstehen, zu diskutieren, zu fördern und Lobbying in diesem Bereich zu betreiben. Der Beitritt in den EVTZ ist von zentraler Bedeutung für die wirtschaftlichen und geschäftlichen Interessen, die mit dem Rhein-Alpen Korridor in Zusammenhang stehen. Der EVTZ bietet Fähigkeiten und Know-How zu vielen Themenbereichen (Korridore, Fracht, Logistik, etc.) und Uniontrasporti trägt von italienischer Seite zur Vervollständigung der Nord-Süd-Achse innerhalb der gemeinsamen Strategie bei.

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 KarlsruheAufgrund der Mitgliedschaft im EVTZ Rhine-Alpine Corridor können die verkehrlichen Anliegen der Stadt Karlsruhe im Verbund mit den Partnern entlang des Korridors, insbesondere zusammen mit der TechnologieRegion Karlsruhe GbR und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein, effektiv auf die nationale und europäische Ebene getragen und die Aufmerksamkeit der EU-Kommission verstärkt auf die Regionen entlang des Korridors gelenkt werden. Die Mitgliedschaft im EVTZ schafft Synergien zur Mitgliedschaft in der Initiative „Magistrale für Europa“ und bietet sich zudem neue Möglichkeiten, die Anbindung Karlsruhes an überregionale Verkehrsinfrastrukturen zukunfts- und wettbewerbsfähig auszubauen, das System Schiene zu stärken und neue Wege zur Akquisition europäischer Fördergelder zu eröffnen. Darüber hinaus unterstreicht die Stadt Karlsruhe durch ihre Mitgliedschaft auch die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden und europäischen Zusammenarbeit und stärkt damit ihr internationales Profil.

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LahrVielleicht sind wir ein kleines Mitglied, doch wir haben eine große Vision für unsere Region. Im Europa der kurzen Wege möchten wir helfen, Abkürzungen zu finden. Lahr liegt in einer sehr schönen Region und wir wollen uns rechtzeitig der Aufgabe stellen, die Entwicklung angesichts der zunehmenden Verkehre und Warenströme zu Gunsten von Effizienz aber nicht zu Lasten der Landschaft voran zu bringen.

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Port of AntwerpDas Ziel des EVTZ Rhein-Alpen ist die Kooperation in dem multimodalen Rhein-Alpen Korridor zu stärken, um seine zügige Entwicklung zu fördern. Diese Entwicklung ist nicht nur für die europäische Verkehrspolitik im Allgemeinen wichtig, sondern besonders für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens Antwerpen, der auf die Leistungsfähigkeiten der Hinterlandverbindungen und auf eine gute Kooperation zwischen allen Akteuren zählt. Der Hafen Antwerpen ist erfreut, Teil dieser Europäischen Allianz zu sein und erwartet die Verwirklichung zahlreicher Projekte, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Korridors leisten.

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Gueterbahnhof Karlsruhe (c) Christoph ScheckAufgrund der Mitgliedschaft im EVTZ Rhine-Alpine Corridor können die verkehrlichen Anliegen der TechnologieRegion Karlsruhe GbR im Verbund mit den Partnern entlang des Korridors, insbesondere zusammen mit der Stadt Karlsruhe und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein, effektiv auf die nationale und europäische Ebene getragen und die Aufmerksamkeit der EU-Kommission verstärkt auf die Regionen entlang des Korridors gelenkt werden. Durch die Mitgliedschaft bieten sich zudem neue Möglichkeiten, die Anbindung der TechnologieRegion an überregionale Verkehrsinfrastrukturen zukunfts- und wettbewerbsfähig auszubauen und neue Wege zur Akquisition europäischer Fördergelder zu eröffnen. Darüber hinaus unterstreicht die TechnologieRegion durch ihre Mitgliedschaft auch die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden und europäischen Zusammenarbeit und stärkt damit ihr internationales Profil.

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Mainz

Mainz stellt sowohl im Individual- und Schienenverkehr als auch auf den Wasserstraßen ein wichtiges Drehkreuz in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main dar. Von der Mitgliedschaft im EVTZ erhofft sich die Stadt, aktiv an verkehrlichen Lösungen mitzuarbeiten, die den Personen- und Güterverkehr möglichst verträglich für die Bevölkerung und die Umwelt abwickeln. Die Stadt Mainz setzt hierbei insbesondere auf innovative und nachhaltige Maßnahmen im Umweltverbund.

News

Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor EVTZ

Der Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor EVTZ“ wird die strategische Initiative von CODE24 weiterführen, um eine langfristige Partnerschaft und Zusammenarbeit über die Grenzen der INTERREG Projekt-Periode hinaus zu sichern. Um die transnationale Zusammenarbeit zwischen den Partnern entlang der Achse zu erleichtern und die komplexen Herausforderungen dieser Korridor-Entwicklung zu bewältigen, wurde der „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor EVTZ“ 2015 gegründet. Die gemeinsame Strategie für die Entwicklung des Rhein-Alpen Korridors wie sie von den CODE24 Partnern vorgestellt wurde, gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben des EVTZ.

Da der Rhein-Alpen Korridor als eine räumlich zusammenhängende Achse mit einer Vielfalt an gemeinsamen Interessen und Zusammenhängen zwischen ihren einzelnen Regionen betrachtet werden kann, gibt es einen weiten Handlungsspielraum für Zusammenarbeit. Ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) wurde als geeignete Form ausgewählt, um sich zusammen zu schließen und so mit einer Stimme für seine Mitglieder sprechen zu können. Daher sollte dieser EVTZ, der sowohl die lokale als auch regionale Ebene repräsentiert, als der elementare Stakeholder betrachtet werden, der als Teil des Transeuropäischen Netzwerkes zur gemeinsamen Entwicklung des Rhein-Alpen Korridors beiträgt. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern im Korridor ist daher eine sinnvolle Vorgehensweise, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen und den Korridor zu Gunsten seiner Bewohner zu entwickeln.

Mission: Ziele und Aufgaben

Hauptziel des EVTZ ist die Erleichterung und Förderung der territorialen Kooperation zwischen den Mitgliedern sowie die gemeinsame Stärkung und Koordinierung der integrierten Raumentwicklung entlang des multimodalen Rhein-Alpen-Korridors aus regionaler und lokaler Perspektive.
Die Aufgaben und Ziele des EVTZ, wie sie von den Gründungs-Mitgliedern vereinbart wurden, sind:

Vereinigung und Bündelung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber nationalen, europäischen und für Infrastruktur zuständigen Institutionen
  • Organisation und Umsetzung gemeinsamer Lobby-Aktivitäten für die Entwicklung des Rhein-Alpen Korridors
  • Vertretung der EVTZ-Mitglieder im EU Rhein-Alpen-Korridor Forum

Weiterbearbeitung der gemeinsamen Entwicklungsstrategie für den multimodalen Rhein-Alpen-Korridor
  • Koordinierung von Regionalentwicklung im Rhein-Alpen Korridor unter Berücksichtigung lokaler und regionaler Perspektiven
  • Berücksichtigung von Transportinfrastruktur-Projekten und Flächennutzungskonflikten entlang des Rhein-Alpen-Korridors

Nutzung von Finanzmitteln für korridorbezogene Aktivitäten und Projekte
  • Information der EVTZ-Mitglieder über Fördermöglichkeiten für korridorbezogene Projekte
  • Bewerbung neuer, EU-finanzierter Projekte und gemeinschaftliche Verwaltung von EU-Finanzmitteln

Verbesserung der Sichtbarkeit und der öffentlichen Wahrnehmung des Korridors
  • Organisation von Korridorveranstaltungen (Kongresse, Workshops, etc.)
  • Ausarbeitung und Verbreitung von Publikationen (Newsletter, Faltblätter, Broschüren)
  • Übernahme und Weiterbetrieb der im Rahmen des Projekts CODE24 entwickelten mobilen Ausstellung
Bereitstellung einer zentralen Plattform für gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch und Begegnung
  • Organisation von Treffen der Mitglieder
  • Gewährleistung der Informationsübermittlung
  • Weiterbetrieb des in Rahmen des Projekts CODE24 entwickelten Korridor-Informationssystems