„Europäische Verkehrspolitik bis 2050 – Aktuelle Herausforderungen und regionale Lösungsansätze“ am 24. Mai 2016 in Brüssel

Bereits im Jahr 2011 legte die Europäische Kommission mit dem Weißbuch Verkehr einen ehrgeizigen Fahrplan für die Zukunft des Verkehrs bis 2050 vor. Ziel europäischer Verkehrspolitik ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Verkehrsraums mit mehr Wettbewerb und einem vollständig integrierten Verkehrsnetz, das die verschiedenen Verkehrsträger miteinander verknüpft und grundlegende Veränderungen der Personen- und Güterverkehrsmuster ermöglicht. Bis 2050 stehen u. a. die Senkung der verkehrsbedingten Emissionen, eine verstärkte Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die Schiene und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energieträger im Verkehr im Fokus.

Birgit Simon, Erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, hat eine klare Vision für den Verkehr 2050 in FrankfurtRheinMain. „Radschnellwege, geräuschloser Schienenverkehr, automatisierter Straßenverkehr und vor allem entspannte Fußgänger“ sieht die Erste Beigeordnete zukünftig auf unseren Straßen. Da der Fahrplan zum Weißbuch Verkehr derzeit überprüft wird und Anpassungen der Verkehrspolitik bevorstehen können, diskutierten am 24. Mai 2016 in Brüssel Vertreter aus Politik, den Europäischen Institutionen und Projektumsetzer, ob Europa auf dem richtigen Weg ist und wohin sich die Verkehrspolitik in Europa bis 2050 entwickeln soll. An der Diskussion beteiligten sich zudem die über 170 Teilnehmer aus den Regionen, Städten und Wirtschaftsverbänden sowie aus den Europäischen Institutionen, die der Einladung des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain und der Vertretung des Landes Hessen bei der EU gefolgt waren.

In einer Podiumsdiskussion tauschten sich folgende Akteure unter der Moderation Herrn Balsens (Deutsche Verkehrs-Zeitung) zum Weißbuch Verkehr aus: Angelo Tedde (Vertretung der Vereinigung der italienischen Handelskammern in Brüssel), Dr. Rolf Diemer (Generaldirektion Mobilität und Verkehr, Europäische Kommission), Birgit Simon (Erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain und stellvertretende Vorsitzende der Interregionalen Allianz für den Rhein-Alpen Korridor EVTZ),) Ismail Ertug (Mitglied des Europäischen Parlaments).

Weitere Informationen können Sie der ausführlichen Dokumentation der Veranstaltung entnehmen:

  • Dokumentation „Europäische Verkehrspolitik bis 2050 – Aktuelle Herausforderungen und regionale Lösungsansätze“ [PDF: 692 KB]

Informationen zum Programm finden Sie zudem in der Einladung:

  • Einladung Europäische Verkehrspolitik bis 2050 – Aktuelle Herausforderungen und regionale Lösungsansätze [PDF: 84 KB]